Dispersionen

Kristallisation und Schmelzen – Diffusing Wave Spectroscopy –

Bei der Erstarrung einer Schmelze können, je nach Abkühlbedingungen, unterschiedliche Mikrostrukturen entstehen und dementsprechend die optischen und physikalischen Eigenschaften des Materials negativ beeinflussen: typische Beispiele sind „Fettreif an Schokoladen“ oder „Schwitzen eines Lippenstifts“. Mithilfe der Diffusing Wave Spectroscopy (DWS) bieten wir ein Verfahren, diese Effekte vorherzusagen bzw. zu verhindern.

 

Geräteserie Rheolaser Crystal

 

Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode MS-DWS finden Sie hier.

Elektrische Leitfähigkeit/ Permittivität

Elektrische Leitfähigkeit

Die elektrische Leitfähigkeit einer Flüssigkeit ist ein sehr wichtiger Parameter zur Bestimmung der ionischen Zusammensetzung bzw. Reinheit z.B. von Ölen oder anderen unpolaren Lösungsmitteln. Für Dispersionen gibt diese Messgröße Hinweise auf die kolloidchemische Verhältnisse der dispergierten Teilchen im Medium. Wir bieten Messsonden sowohl für wässrige als auch für organische, extrem schwach leitende Systeme.

DT-700

 

Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode elektrische Leitfähigkeit finden Sie hier.


Permittivität

Die relative Permittivität (oder auch Dielektrizitätszahl oder –konstante) ist ein Maß für die Durchlässigkeit eines Materials für elektrische Felder bzw. für die feldschwächenden Effekte des Mediums. Sie wird unter anderem als Maß für die Fähigkeit einer Flüssigkeit, ionische Verbindungen aufzulösen, verwendet. Darüber hinaus ist die Kenntnis dieses Parameters zur Bestimmung kolloidaler größer wie Zetapotenzial erforderlich. Wir empfehlen zur Messung der Permittivität die Sonde 871.

Permittivität-Sonde 871

 

Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode elektrische Leitfähigkeit finden Sie hier.

Partikelgröße und -Form

Partikelgröße

Ein wesentlicher Parameter zur Charakterisierung von Tropfen in Emulsionen oder Teilchen in Suspensionen ist die Partikelgrößenverteilung. Wir bieten verschiedene Messgeräte bzw. Methoden an, um die unterschiedlichen Anwendungen – egal ob in der Qualitätskontrolle oder Forschung/Entwicklung – optimal zu erfüllen.

Statische Lichtstreuung bzw. Laserbeugung

CILAS 990: 
Partikelgrößenmessung 0,2 – 500 µm
CILAS 1090:
Partikelgrößenmessung 0,02 – 500 µm
CILAS 1190:
Partikelgrößenmessung 0,02 – 2500 µm

Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode statische Lichtstreuung bzw. Laserbeugung finden Sie hier.


Dynamische Lichtstreuung

Die dynamische Lichtsstreuung (DLS) als Partikelgrößenmessverfahren findet ihre Anwendung bei Teilchen im Nano- und Submikrometerbereich. Die Schwäche dieses Verfahrens, durch die Festlegung auf einen Messwinkel polymodal-verteilte Populationen nicht ausreichend sensitiv detektieren zu können, wird durch die Multiwinkel-Variante (M-DLS) beseitigt.

CILAS NANO DS:

Partikelgrößenmessung 0,3 – 10 nm

Die Messmethode der dynamischen Lichtstreuung wird hier näher beschrieben.


Akustische Spektrometrie

Die Partikelgrößenverteilung in konzentrierte Suspensionen oder Emulsionen, wie sie u. a. in der Keramik- oder Baustoffindustrie, aber auch in der Lebensmittel- und Kosmetikbranche Anwendung finden, repräsentativ zu charakterisieren, bedarf es einer Messmethode, welche diese Dispersionen im Originalzustand makroskopisch analysieren kann. Dies leistet die akustische Spektrometrie: die Bestimmung der Partikelgrößen erfolgt massenproportional durch Messung der Abschwächung von Ultraschallwellen in konzentrierten Dispersionen mit Partikelgrößen vom Nano- bis in den oberen Mikrometerbereich.

DT-110DT-100/DT-110:
Partikelgrößenmessung 5 nm – 1000 µm; Messung in Originalkonzentration bis 50 Vol.-%


DT-1202

DT-1202:
Partikelgrößenmessung 5 nm – 1000 µm; Messung in Originalkonzentration bis 50 Vol.-%; Messung des Zetapotentials

Die Messmethode der akustischen Spektrometrie wird hier näher beschrieben.


 Partikelform

Bei vielen Anwendungen ist nicht nur die Partikelgrößenverteilung eines Pulvers oder einer Dispersion entscheidend für deren Eigenschaften oder Weiterverarbeitung, sondern auch die Form der Teilchen. Farbe, Förder- und Dispergiereigenschaften oder mechanische Eigenschaften werden signifikant von der Partikelform mitbestimmt. Darüber hinaus kann bei stark formanisotrope Teilchen wie Stäbchen die Größenverteilung nicht sinnvoll mit nicht-bildgebenden Verfahren bestimmt werden.

Expert Shape:

Die Partikelform wird mit einer kombinierten Expert Shape Einheit erfasst.

Eine ausführliche Beschreibung der zu Grunde liegenden Methode Bildanalyse finden Sie hier.

Rheologie und Viskosität

Rheologie

Die rheologischen Eigenschaften von Emulsionen und Suspensionen sind sowohl für die Herstellung als auch Weiterverarbeitung entscheidend. Je nach Anwendung bieten wir unterschiedliche Methoden bzw. Messgerät an, um die jeweilige Aufgabenstellung bestmöglich zu lösen.

 
Geräteserie RHEOLASER MASTER

 

Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode MS-DWS finden Sie hier.


Viskosität

Die Viskosität ist ein essentieller Parameter um eine Flüssigkeit im Fluss zu charakterisieren. Die FLUIDICAM RHEO misst Fließkurven von Produkten unterschiedlichster Konsistenzen (Flüssigkeiten, Gele oder halbfeste Emulsionen u.a.) in Abhängigkeit von Scherrate und Temperatur.

 

Geräteserie FLUIDICAM RHEO

 

Eine ausführliche Beschreibung der dynamischen Viskosität finden Sie hier.

Stabilität und Zetapotential

Mehrfachlichtstreuung – Stabilität

Die Stabilität einer Emulsion oder Suspension gegen Teilchenmigration oder -agglomeration ist ein entscheidender Parameter für dessen Lagerung und Weiterverarbeitung. Hier bieten wir mit der Mehrfachlichtstreuung (MLS) ein Verfahren an, mithilfe dessen diese Kenngröße am originalen System in Echtzeit bestimmt werden kann.

 

Geräteserie TURBISCAN

 

TURBISCAN CLASSIC 2:

der Klassiker zur Charakterisierung der globalen Dispersionsstabilität

 

 

 



TURBISCAN AGS:

hoher Probendurchsatz von bis zu 54 Proben gleichzeitig

 

 



TURBISCAN LAB:

Quantifizierung der Stabilität bei voller Temperaturkontrolle

 



TURBISCAN TOWER:

die neue Referenz, das 6-Stationengerät mit aktiver Kühlung
Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode Turbiscan – Mehrfachlichtstreuung (MLS) finden Sie hier.


Elektroakustik – Zetapotential

Das Zetapotential gibt Hinweise auf die Stabilität einer Dispersion und die Teilchenmobilität in externen Feldern. Ein charakteristischer Wert ist der isoelektrische Punkt (IEP, Zetapotential = 0), bei dem Partikel agglomerieren und das System ausflockt. Mit der Elektroakustik bieten wir ein Verfahren, mit dessen Hilfe in original konzentrierten Systemen dieser Parameter bestimmt werden kann.

Geräteserie DT-300 / DT-310

Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode Elektroakustik finden Sie hier.

Diffusing Wave Spectroscopy – Trocknungsverhalten

Die Diffusing Wave Spectroscopie (DWS) ermöglicht die Beobachtung der Mikrostrukturänderung einer dünn aufgetragenen Dispersion, z.B. Klebstoffschichten oder Farbfilme. Trocknungsmechanismus und charakteristische Trocknungszeiten der Proben können auf verschiedenen Substraten bestimmt werden.

 
Geräteserie RHEOLASER COATING

 

Eine ausführliche Beschreibung der Messmethode MS-DWS finden Sie hier.

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