Bildanalyse: Partikelgröße und Partikelform

Messgeräte

CILAS EXPERT SHAPE Option, ca. 1 - 300 µm nass (ergänzend zur Laserbeugung)
OCCHIO ZEPHYR, ca. 5 µm - 20 mm trocken, optional nass
OCCHIO FC200, ca. 0,4 - 1000 µm nass
OCCHIO 500nano, ca. 0,4 - 2000 µm, trocken, optional nass
OCCHIO SCAN600, ca. 2 µm - 20 cm, trocken
 

Partikelgröße und Partikelform

Für die Partikelgrößenanalyse werden eine Reihe von Messverfahren zur Charakterisierung unterschiedlichster disperser Stoffsysteme angewendet. Unter den Messmethoden „Laserbeugung“, „Akustische Spektrometrie“ und „DLS“ (Dynamische Lichtstreuung) sind drei dieser Analyseverfahren aufgeführt. Mit der Bildanalyse steht ein viertes Messverfahren zur Verfügung, wobei die einzelnen Partikel separat erfasst und hinsichtlich verschiedener Längenmaße ausgewertet werden.


Messmethode

Bei der optischen Bildanalyse handelt es sich in Anhängigkeit vom Partikelgrößenbereich um ein mikroskopisches oder nichtmikroskopisches Messverfahren, das die Einzelpartikel als Bilder darstellt und diese dann durch eine Auswerteprozedur beschreibt. Die Auflösung der Partikelgrößen- und Partikelformparameter hängt von der Auflösung des verwendeten optischen Darstellungssystems ab.

QUANTACHROME bietet eine ganze Reihe von Bildanalysesystemen an, die sich durch
- unterschiedliche Messanordnungen (nass, trocken bzw. dispergierte oder rieselfähige Proben),
- verschiedene Bildaufnahmesysteme (optionale CILAS EXPERT SHAPE Mikroskopie in Ergänzung zur ISO
  13320-normgerechten Bildauswertung bzw. separate, automatisierte OCCHIO-Bildanalysesysteme) und
- durch vielfältige Auswerteparameter und Darstellung der Korrelation verschiedener Partikelgrößen- und
  -formparameter voneinander unterscheiden bzw. auszeichnen.
 

Vorteile

Die optische Bildanalyse zur Bestimmung der Verteilung von Partikelgrößen- und Partikelformparametern bietet mit den Abbildungen der Partikel
- eine größere Sicherheit hinsichtlich der Ergebnisinterpretation,
- Information zu geringen Anteilen spezieller Partikel, wie Überkorn oder Fremdpartikel,
- zusätzliche Partikelformbewertungen zur reinen Partikelgrößenanalyse mit der üblichen Darstellung 
  kugeläquivalenter Durchmesser,
- praxisrelevante Beschreibungen spezieller Probenarten, wie Fasern, mit speziellen Längenparametern.
 

Die CILAS-Lasergranulometer mit der EXPERT SHAPE Option bieten „2 in1“ hinsichtlich der Messmethoden: Die Laserbeugung nach ISO 13320 kann durch die Partikelgrößen- und –formanalyse nach ISO 13322 komplettiert werden, d.h. man bekommt einen direkten Vergleich der Partikelgrößenverteilung aus beiden Methoden zu einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis.

Beispiel

Die folgende Abbildung zeigt links oben die Darstellung der Partikelgrößenverteilungen verschiedener Proben und in den anderen Diagrammen Korrelationen der vier Proben hinsichtlich von Partikelgrößen- und formparametern (OCCHIO-Software Callisto).


Literatur

Partikelwelt 13, S. 3-5
Partikelwelt 11, S. 10-15
Partikelwelt 10, S. 3-4