News vom 01.11.2017

Ein Pulverhaufwerk…

kann aus feinteiligen pharmazeutischen Wirkstoffen oder aus synthetischen Adsorbentien (MOFs, Zeolithe, Aktivkohlen…), aus Füllmaterialien eines Pulverherstellers oder aber aus Rohstoffen eines keramischen Körpers oder eines Baumaterials bestehen. Ungeachtet der Anwendung ist die detaillierte Charakterisierung der Ausgangsstoffe, sowie Zwischen- und Endprodukte für die Qualitätskontrolle und Prozessüberwachung in jedem Fall essentiell.

Welche Parameter man mit QUANTACHROME-Messtechnik in Bezug auf solche Pulverhaufwerke und deren Bestandteile untersuchen kann, das ist an Vielfältigkeit kaum zu überbieten, lässt sich aber in Methoden- bzw. Parametergruppen einteilen:

1. Die Partikel als Elemente des Pulverhaufwerks
Benötigt man Untersuchungen von Partikeln ohne Berücksichtigung von interpartikulären Zwischenräumen, so bietet QUANTACHROME eine Reihe von Messmethoden zur Bestimmung spezifischer Partikel- bzw. Feststoffparameter an, z.B.:

  • Dichtebestimmung mittels Gaspyknometrie ermittelt das Volumen des reinen Feststoffs, d.h. ohne intrapartikuläres (Poren-) und interpartikuläres (Zwischenkorn-) volumen, die Dichte (laut DIN 66137) ist also die „wahre Dichte“ des Feststoffs unabhängig von seiner Feinheit.
  • Die BET-Oberfläche bzw. spezifische Oberfläche aus der Methode der Gasadsorption beschreibt zwar auch die reine Feststoffeigenschaft, kann jedoch sehr von der Feinheit des Materials abhängen. Im Extremfall hat ein grober Brocken eine unmessbar kleine spezifische Oberfläche von wenigen cm²/g, während das gleiche Material in Form von Nanopartikeln eine BET-Oberfläche von etlichen m²/g besitzen kann.

2. Das Partikelhaufwerk als Gesamtheit von (porösen oder unporösen) Partikeln mit ihren interpartikulären Zwischenräumen
Benötigt man Untersuchungen von Partikelhaufen (Haufwerken, Pulvern, Schüttungen…) mit Berücksichtigung von interpartikulären Zwischenräumen, so bietet QUANTACHROME eine Reihe von Messmethoden zur Bestimmung spezifischer Parameter von Pulverhaufwerken an.

Normgerechte Schüttdichte- und Stampfdichtebestimmungen können mit den beiden Messgeräten PowderPro A1 (automatisch) und PowderPro M1 (manuell) von unterschiedlichsten Pulverarten bestimmt werden. Mit beiden Analysegeräten ist eine komplexe Charakterisierung von Pulverhaufwerken möglich: sie gewährleisten die normkonforme Bestimmung des Böschungswinkels eines Haufwerks (angle of repose and collapse), der Dispersibilität (Dispersibility), der Gleichförmigkeit (Uniformity) und der Kohäsion (cohesion). Aus diesen Parametern ergeben sich weiterhin die Berechnungen der entsprechenden Differenzwinkel als Materialmerkmal, sowie der Kompressibilität (Compressibility), des interpartikulären Volumens (voidage) sowie des Fließfähigkeits- (flowability) und des Flutbarkeits- (floodability) Index.

Hierzu finden Sie in Kürze detaillierte Informationen unter: Messmethoden, Analysegeräte und Auftragsanalytik. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern per Email: info@quantachrome.de oder auch telefonisch unter
+49 (0) 8134 932 40 zur Verfügung.